Durststrecke

Die Herrenteams 1-3 haben keine erfolgreichen Wochenenden hinter sich.
Am 10.10. unterlag die 2. Herren zunächst dem nahezu in Bestbesetzung angereisten Ligafavoriten Elektronik Gornsdorf deutlich mit 2-13.
Hervorzuheben ist vor allem der Sieg von Raphael gegen Jirasek. Obwohl: Den schlägt ja eigentlich jeder. ;)
Ein Doppel und zwei bis drei Einzel mehr wären für uns noch drin gewesen. Insbesondere Torsten gegen Lasch und Moritz gegen Anhut erspielten sich Matchball und unterlagen nur knapp. Am Ende wäre das aber auch nur Ergebniskosmetik gewesen, da die anderen Matches doch eher deutlich an die Erzgebirgler gingen. Diese Niederlage war natürlich eingepreist und daher zu verschmerzen.
Anders sah das schon bei der abendlichen Begegnung der 3. Herren gegen Stahl Krauschwitz aus. Zumal sie ohne ihre Nummer Zwei antraten, wollte und sollte man eigentlich das bis dato pluspunktfreie Team vom Tabellende zuhause schlagen.
Das gelang jedoch nicht, was zum einem wesentlich an der mageren Doppelausbeute lag (1-3). Total versagten dabei Weißbach/Nack im Doppel 3.
Zum anderen zeigten sich die Gäste kämpferischer insbesondere in der entscheidenden Phase bei 4-4. als drei Fünfsatzspiele an Krauschwitz gingen. Ersatzmann Max, dem kein Vorwurf zu machen ist, unterlag ebenso noch nach einer 2-0-Satzführung wie auch Michael, während Denis sich der gegnerischen Nummer Eins knapp 9-11 im fünften Satz beugen musste. Als einziger Bonussieg für uns zu verbuchen war Michaels Erfolg gegen Piotrowski. Dass es ansonsten für uns eher ein oder zwei vergebenen Punkte waren, zeigt sich am ausgeglichenen Satzverhältnis, und daran, dass wir nach Bällen sogar vorne lagen. Im November muss die Dritte dann mal mit dem Siegen anfangen und sich vorher ggf. noch mal Gedanken um die Doppel machen.
 
Einen in der Summe herben Dämpfer durch je eine Niederlage in Magdeburg und in Hettstedt erhielt das Oberligateam hinsichtlicher gehegter Aufstiegsambitionen eine Woche später. Am Samstagnachmittag des 17.10. verlor man hauchdünn 5:7 bei Börde in einer hart umkämpten Partie. An der Waage züngelnder Matchwinner für die Gastgeber war dabei vor allem die Nummer Vier Richard Lukacs, der beide Spiele mit 3-2 gewinnen konnte.
Sonntag um 11.00 Uhr wollte man die Scharte in Hettstedt nach Möglichkeit gleich wieder auswetzen. Bis zum 2-2 konnte man die Partie durch Siege von Carlos und Robert auch ausgeglichen gestalten. Zwei enge Kisten über fünf Sätze im unteren Paarkreuz brachten die Gastgeber jedoch auf die Siegerstraße, von der sie sich dann nach Schwarzers anschließendem Sieg mit starker Vorstellung gegen Carlos auch nicht mehr abbringen ließen. Denn nicht ganz so schlimm zwar wie bei Schalke war nun der Widerstand gebrochen, aber am Ende stand schließlich ein deutliches 2-10 aus Sicht von Mitte.
Eine Besonderheit war noch der von den Hettstedtern zur Verfügung gestellte Livestream. Ein Lob dafür, auch wenn man die Qualität gelegentlich etwas dürftig war.
Für die Mannschaft geht es nun darum, Ende des Monats in den Heimspielen gegen die Teams von Zeulenroda und Schott Jena 2 wieder ein positives Punktekonto herzustellen.