Saisonnovum: Nullpunktewochenende

Leider gab es am vergangenen Woche keinen Pluspunkt zu ernten. Dabei verkauften wir uns in einer Aufstellung wiederum mit Ersatz in Gornsdorf gut. Insgesamt war es eine ordentliche Mannschaftsleistung, denn jeder steuerte etwas Zählbares bei. Daß es am Ende nicht zu einem durchaus verdienten Punkt gelangt hat, lag daran, daß dann doch keiner einen überragenden Tag erwischt hatte, der noch norogeschwächte Erik als einziger im Einzel ohne Erfolg blieb oder im Entscheidungsdoppel Kabelka/Meiner in den langen Ballwechseln vom besseren Spacing als Links-Rechts-Kombination profitierten. Das mag sich ein jeder selbst aussuchen.


Schade jedenfalls, möchte man doch nach 5:2 eigentlich nich mit leeren Händen nach Hause fahren. Das Schlußdoppel war nicht schlecht und lebte natürlich auch von der Spannung des Moments. Spiel des Tages war aber klar das Einzel zwischen Ullmann und Udo mit Aufs und Abs auf allen Seiten, was Udo am Ende in der Verlängerung des fünften Satzes gewinnen konnte. Drei Sätze gingen in die Verlängerung, einen entschied Udo 11:9 für sich. Am deutlichsten war noch Durchgang eins, denn Ullman mit 11:8 für sich verbuchte.

Wie befürchtet gab es dann am Sonntag beim Gastspiel der ambitionierten Hettstedter nichts zu holen, zumal wir am Sonntag erneut unseren Ältesten lieber schonten und ihn durch Andriy ersetzten. Es blieb bei Punkten durch den ganz starken Michal (2 Einzel und 1 Doppel) und durch Benno gegen Pazdyka. Nur bei optimalem Verlauf hätten wir punkten können. Den könnte man sich wie folgt herbeifantasieren. Benno hätte sich nicht wieder abkochen lassen dürfen von Sirokijs. Unten müssen beide gegen Christian Roß gewinnen. Einmal muß das Doppel Robert Roß und Tom Gerbig besiegt werden. Neben Bennos Niederlage im ersten Einzel verhinderte dies aber auch der Sieg von C. Roß gegen Andriy, der keinen guten Tag erwischte und knapp in einem engen Nervenspiel unterlag, das insbesondere im fünften Satz an bestes B-Schüler-Tischtennis erinnerte. Wer als erster angriff, machte nicht den Punkt. Denn zumeist wurde ein irgendwie auf den Tisch gewürkter Ball hüben wie drüben mit Schlägerkante versemmelt. Nur wenn Roß einen ordentlichen Ball traf, konnte Andriy mal von den antrainierten Mustern Gebrauch machen und vernünftig gegenziehen. Das ist dann doch zu wenig.

Der Wettbewerb um den dritten Platz ist damit zugunsten Hettstedts als entschieden zu betrachten. Vielleicht ist es gar der zweiten Platze, heißt es doch gerüchteweise, daß der Tabellenführer aus Beendorf seine Mannschaft noch zurückziehen könnte. Mal schauen. Und mal schauen, mit wem wir in zwei Wochen gegen die Thüringer Teams Jena II und Altenburg antreten können/werden/dürfen...